Freu’ dich doch mal

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Wieso fällt es uns so schwer uns zu freuen? Also ich meine so richtig freuen. Nicht, weil du eventuell ein paar Kröten im Lotto gewonnen hast oder 1€ bei einem Rubbellos. Ich rede hier keinesfalls von Geldgeschenken. Ich meine hier die Kleinigkeiten. Kleinigkeiten, die so bedeutend sein können. Kleinigkeiten, die so oft in Vergessenheit geraten. Dabei sind sie so wichtig. So unschuldig belangvoll.

Es gibt Tage, an denen ich auch absolut keine Lust habe aufzustehen. Raus in den Morgentau, raus in die Kälte um arbeiten zu gehen oder irgendwelche anderen Erledigungen zu tätigen. All‘ dies sind aber Sachen, die keinesfalls meine Laune trüben sollen. Das will ich nicht und das lasse ich auch nicht zu. Ich freue mich über die kleinen Dinge im Leben. Jeden Tag einen guten Tag werden zu lassen. Oder es zumindest in die Richtung zu lenken. Jeden Tag versuchen anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Gute Taten, die eines Tages auf mich zurückfallen. Mein Karma zu pushen – dazu aber ein ander‘ Mal mehr.

Das Leben wurde dir geschenkt. Und irgendwann wird es dir auch wieder genommen. Das ist leider Fakt. Traurige Gewissheit. Genau aus diesem Grund ist es wichtig – so enorm wichtig – jeden Tag zu schätzen. Zu lieben. Ihn zu einem deiner besten Tage zu machen. Gestalten. Erleben. Erinnern.

Dieses Leben ist sicher nicht immer einfach, keinesfalls. Denn wenn es dies wäre bräuchten wir uns keine Gedanken über Freude und die guten Seiten des Lebens zu machen. Es wäre einfach immer nur fabelhaft. Eine kleine Märchenwelt von der wir als Kind immer geträumt haben. Ich möchte euch aber hierzu etwas sagen. Versucht immer das Beste aus jeder auch noch so – nennen wir es beim Wort – beschissenen Situation zu machen.

Für mich heißt aufstehen zwar nicht pure Freude und ich feier es sicherlich auch nicht jeden Tag 8 Stunden arbeiten zu gehen. Aber: Ich freue mich morgens schon, abends meinen Freund wiederzusehen. Ich freue mich darüber mit ihm zu chillen, über den Tag bei einem gemütlichen Drink auf unserem Balkon zu plaudern. Geschichten erzählen. An seinem Leben teilhaben. Ich liebe es mit ihm einfach nur abzuhängen – die Hauptsache ist wir sind zusammen. Ich freue mich auf den Feierabend, weil ich danach noch eine halbe Stunde Bahn fahre und gemütlich den neuesten Track von ‚Maitre Gims‘ hören kann. Währenddessen die Aussicht genießen. Den Tag Revue passieren lassen. Sich fragen ob die Menschen, die in meinen Waggon steigen, wohl genauso denken.

Ich freue mich darauf meine Mama anzurufen – jeden Abend. Gewohnheit. Schöne Gewohnheit. Mehr als das. Ich tratsche mit ihr wie mit meiner besten Freundin. Denn irgendwie ist sie das auch. Und ich liebe es.

Ich freue mich über Dinge, die in der Zukunft liegen. Wenn im Herbst endlich die neue Staffel “Club der roten Bänder” beginnt (Wer diese Serie nicht kennt verpasst was.) Oder wenn mein Freund und ich einen Serienmarathon zu ‚Chicago Fire‘ mit viel Schokolade und Chips veranstalten.

Ich freue mich auch schon auf das Weihnachtsfest. Auch wenn dies noch ein bisschen hin ist überwiegt die Vorfreude. Ein paar Tage wegfahren. Auszeit. Zu meiner Familie um mit ihnen die Feiertage zu genießen. Ich mag keine Kälte, ich mag keinen Schnee. Aber die kuscheligen Klamotten in die wir uns dann wieder schmeißen können, die vielen leckeren Sachen – Lebkuchen und Dominosteine – die wir dann wieder essen können. Beleuchtete Straßen, geschmückte Häuser, Menschen die ihren Liebsten das weltbeste Geschenk ergattern wollen. Und ja auch wenn ich keinen Schnee mag, der sich innerhalb von Sekunden nämlich zu Matsch verwandelt, hätte ich trotzdem einen Wunsch an den lieben Wettergott. Weiße Landschaften über die Weihnachtsfeiertage. Vielleicht wird er ja dieses Jahr erfüllt. Denn das gehört dann doch einfach dazu.

Lacht mehr. Freut euch mehr. Über die ganzen Kleinigkeiten, die uns über den Weg laufen. An die wir vielleicht nicht immer denken. Diese aber die bedeutsamsten sind.

Jeder Tag der vergeht bringt uns einen Schritt weiter. Ein Stück näher an unser Ziel. Ein Stück mehr Zufriedenheit, Gelassenheit, Erfahrung.
Die Welt ist grausam genug, also lasst uns gemeinsam Freude geben. Freude schenken. Ihr werdet sehen – das Glück und alles was ihr erreichen wollt wird euch eines Tages begegnen. Nur festhalten müsst ihr es selber.

 

 

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