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Brainfood Juni: It was crimetime! | Buchreview

[Werbung da Autoren erwähnt, unbezahlt]

Ich bin unglaublich glücklich darüber, dass ich wieder Zeit gefunden habe mich voll und ganz in einem Buch zu verlieren. Ich will neue Erkenntnisse sammeln, Geschichten lesen. Worte, die mich überzeugen können. In den letzten Monaten waren dies hauptsächlich Thriller. Vermutlich wollte ich mich dem Wetter anpassen und habe mir unbewusst (fast) nur Krimis ausgesucht. Lasst euch inspirieren.

 

Tick Tack – Wie lange kannst du lügen?

„Wir waren eine Stadt voller Angst. Aber wir waren auch eine Stadt voller Lügner. Nichts ist gefährlicher und mächtiger als die Lügen, die wir uns selbst erzählen.“

Ich war noch unterwegs und bin an dem riesigen Bücherhaus vorbei gekommen. Dieser Roman hat mich durch sein Design gleich angesprochen. Das mystische Titelbild von einem schwarz-weißen Wald und darauf der neon-pinke Buchtitel haben es mir angetan und durfte einziehen.

In dem Thriller geht es um das Verschwinden eines Mädchens, dass deutliche Parallelen aufnimmt zu einem Fall, der bereits 15 Jahre her ist. Leider ist es mir nicht komplett gelungen mich drauf einzulassen. Das Buch wird rückwärts erzählt in Form von vergangenen Tagen. Für mich eine sehr spannende Geschichte, gelungener Roman. Dennoch war es teilweise schwierig zwischen Fiktion und Wahrheit zu unterscheiden und sich jedes Mal wieder bewusst zu machen, dass das Buch eben nicht „von vorne“ beginnt.

 

Gone Girl

„Kennst Du das Sprichwort: die einfachste Antwort ist meistens die richtige.”

“Jaja, aber ich glaube eigentlich nicht, dass es stimmt.”

Viele von euch kennen diesen, ich würde sagen Psychothriller, sicher als Film. Ich selbst habe ihn nicht gesehen. Ich glaube aber sowieso, dass man entweder den Film sehen oder das Buch lesen soll. Die Handlung umfasst das Verschwinden von Amy an ihrem Hochzeitstag. Nick, ihr Mann, ist einer der Hauptverdächtigen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn keiner weiß was mit Amy geschehen ist. Und ob sie überhaupt noch am Leben ist.

Ich war total drin in diesem Buch. Konnte die Charaktere einordnen, mir selbst meine Bilder zusammenstellen. Gone Girl ist ein spannender Roman, der immer mal wieder neue Seiten aufrollt. Langweilig wurde es nie. Aber: Das Ende hat mich leider enttäuscht.

 

Dark Places

An dieses Buch kann ich mich kaum erinnern. Dark Places war mir etwas zu psycho, zu grob. Vorallem gegen Ende. Ein kleines Mädchen, das damals einen Mord miterlebt hat aber sich nur wage erinnern kann. Falsche Zeugenaussagen, falsche Erinnerungen. Irgendwie creepy. Ich würde es nicht weiterempfehlen, auch wenn mir die beiden anderen Bücher der Autorin in dieser Review sehr gut gefallen haben. Dark Places floppte. Bei mir.

 

Girl on the train

„Du kennst sie nicht – aber sie kennt dich.“

2016 lief er in den Kinos rauf und runter. Gesehen habe ich ihn bis heute nicht. Ihr wisst – ich wähle lieber das Buch.

Wir alle kennen es. Wir sehen Menschen und erfinden unsere eigenen Geschichten dazu. Wir spekulieren. Wir träumen. So lief es auch bei Rachel, der Hauptdarstellerin in diesem Roman. Jeden Tag fährt sie mit dem Zug die selbe Strecke nach London auf dem Weg zur ‚Arbeit‘. Ihr Blick bleibt immer an dem kleinen Häuschen hängen. Ein Familienidyll. Bis eines Tages ihre gesamte Traumwelt dieser Familie zerbricht. Und plötzlich spielt sie selbst in dessen Leben eine große Rolle und verstrickt sich in Widersprüche.

Rachel hat mich gefesselt. Jede 30 Minuten, die ich ebenfalls in der Bahn verbringe, habe ich diesem Roman gewidmet. Ich konnte ihre Gedanken spüren. Wenn man verträumt durch die Scheiben des Zuges starrt.

 

Save Me & Save You

„Sobald man Dinge einmal ausgesprochen hat, gibt man ihnen Raum, in dem sie sich entfalten und echt werden können.“

Mit Sonnenschein darf sich auch gerne wieder ein romantisches und kitschiges Buch bei mir breit machen. In diesem Fall habe ich in wenigen Tagen beide Teile verschlungen.

Die Romane erinnern mich immer stark an die Buchreihe ‚After‘ – von denen ich euch ganz früher mal berichtet habe. Good Girl trifft Bad boy. Ich liebe sowas. Die Zielgruppe entspricht sicherlich eher den Heranwachsenden, aber ich kann meine Finger nicht davon lassen. Wir kennen es alle. Jeder von uns. Sei es Liebeskummer, Trennungen, Schmerz oder die ersten Berührungen.

Bei Save Me spielt Ruby Bell und James Beaufort die Hauptrollen. Sie, die unbedingt an die teure Privatschule Maxton Hall möchte und er, der Sohn eines milliardenschweren Unternehmens und Anführer des Colleges. Natürlich laufen sich die beiden über den Weg und müssen mit der einen oder anderen Enttäuschung klarkommen. Drama, Tränen und Glück liegen sehr dicht beieinander. Leider kommt der dritte und letzte Teil erst Ende August.

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